Da ich nun schon öfters von Freunden und Bekannten darauf angesprochen worden bin, dass ihnen meine veganen Speisen sehr munden, oder dass das ein oder andere Status-Bild lecker aussieht und sie gerne das Rezept dafür haben möchten, habe ich mich dazu entschlossen hier auf meinem Blog die Kategorie „Irenes Rezeptezeit“ einzufügen, wo ich hin und wieder mal eins meiner selbstgekochten Rezepte veröffentliche. Ich wünsche Euch damit ganz viel Spaß! 😀 ~
Heute stelle ich Euch auf meinem Blog meine veganen Heidelbeerdatschi mit Vanille-Eis vor:
Letztens hatte ich mal wieder so richtig Lust auf einen österreichischen Klassiker.
Als Kind habe ich bereits Mamas superleckeren Heidelbeerdatschis geliebt und in letzter Zeit hatte ich wieder so richtig Gusto (Exkurs: In Österreich bedeutet „Gusto“ explizit ein Synonym für „Appetit darauf haben/bekommen“. Hergeleitetet aus dem italienischen „Gusta“/“gustare“ – im wörtlichen, wie im übertragenen Sinne also „gefallen/etwas sehr zusagen“).
Nun musste also das veganisierte Rezept dafür her:
Also habe ich mich ausprobiert und folgende Heidelbeerdatschi „zusammengebastelt“, welche sowohl meinem Partner, als auch mir sehr gemundet haben.
Hier ist das Rezept:
Anmerkung, die Zutaten reichen für etwas mehr als 2 Personen – bei der Menge müsst ihr ggf. selbst etwas anpassen. Uns hatten die Portionen mehr als gereicht, war fast schon etwas viel, aber „voi guad“.
Zutaten:
- 200g-Schale Heidelbeeren
- 20 g Zucker (ist schon ziemlich süß, kann man nach belieben selbst anpassen)
- Anstatt Ei: 1 EL Speisestärke
- ca. 100-110 ml Hafermilch oder andere Pflanzenmilch
- ca. 100 g Mehl
- 1 Prise Salz
- 1 EL Magerine
- Veganes Vanille Eis – habe mir diesmal von der REWE Eigenmarke das vegane Bourbon Vanille Eis gekauft. Sucht euch einfach eins aus, hauptsache was euch schmeckt. Da probiere ich mich auch immer etwas aus und wechsle die Produkte durch.
Nun geht’s ans Eingemachte:
- Heidelbeeren waschen und abtupfen/abtrocknen.
- Mehl mit Speisestärke, Zucker und Salz in einer großen Schüssel
- verrühren. (Man nehme hierfür den guten Handmixer zur Hand. Und ja vorsichtig erstmal bitte auf kleinerer Stärke, sonst staubt’s) 😉
- Heidelbeeren dazupacken, weiterrühren, sodass die Heidelbeeren aufgehen.
Man kann sie, wenn man lustig ist, auch ganz mithineinrühren, je nach Geschmack und Vorlieben ist das Jedem/Jeder selbst überlassen. Bei meinem Bild oben hab ich’s etwas zu gut gemeint und sie wurden schon doll mithineingerührt *lach*.
Sah aber recht cool aus, so war’s ne coole lila/violette Speiserei. - Die gute solide Hafermilch oder Deinen anderen Lieblingspflanzentrunk zur Hand nehmen und so aufgießen, sodass ein etwas zäherer Teig entsteht. Wenns noch zu flüssig erscheint, dann ggf. etwas Mehl und Speisestärke ergänzen.
- Magerine in einer Pfanne etwas erhitzen
- Teig mit einem Esslöffel in die Pfanne geben und Küchlein herausbacken.
Anmerkung: Falls der Teig da etwas zu flüssig erscheint und so Pfannkuchenmäßig in der Pfanne „zerinnt“, dann ned abschrecken lassen. Einfach anbraten, wenden und ggf. dann in der Pfanne mit dem Pfannenwender so Küchlein/Hügelchen draußmachen. Ich weiß, so „Backsachen“ in der Pfanne können schon mal ein Geduldsspiel sein, aber lasst Euch da nicht frustrieren. Einfach dran bleiben, das Ergebnis schmeckt! - Zu guter Letzt und wer’s mag, kann anschließend die Heidelbeerdatschi mit etwas Staubzucker auf dem Teller bestreuen. Sieht dann immer etwas netter aus und macht’s eine Spur süßer. Auf meinen habe ich diesmal keinen Staubzucker gestreut.
- Zu den Heidelbeerdatschi auf dem Teller etwas Vanille-Eis dazugeben
-> Und tadaa~~, fertig ist das gute Zeug! – Bon Apetit/An Guaden Euch Allen!
~Eure Iréne~

Klingt lecker und sieht spannend aus! Wird demnächst auch ausprobiert. <3